Was können Texte und Musik aus einer Zeit erzählen, in der Widerstand lebensgefährlich, Kunst verboten und Exil für viele zur einzigen Möglichkeit des Überlebens wurde? Welchen künstlerischen Ausdruck haben Stimmen des Widerstandes gefunden und was haben diese Stimmen mit unserer Gegenwart zu tun?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stolpersteine verbinden – (Erinnerungs-)Kultur um den Gedenktag 9. November“ lädt der Leipziger Erich-Zeigner-Haus e.V. am 19.10.2026 um 18.00 Uhr in den Rathaussaal Roßwein zu einer musikalischen Lesung ein. Texte aus der Zeit des Nationalsozialismus, aus dem Exil und der Nachkriegszeit begegnen aktuellen Stimmen, die sich mit Krieg, gesellschaftlicher Verunsicherung und dem erstarkenden Rechtsruck auseinandersetzen.

Gelesen von Caroline Lewkowitz (Erich-Zeigner-Haus e.V.) und musikalisch begleitet von Adam Markowski (Violine), entfaltet sich ein Abend zwischen Erinnerung, Widerstand und Gegenwart. Mit Werken unter anderem von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Paul Celan treffen Worte auf assoziative Musik.

Ein Abend, der zurückblickt, um den Blick auf die Gegenwart zu schärfen – und dazu einlädt, zuzuhören, sich erinnern zu lassen und eigene Fragen zu stellen.

Der Eintritt ist kostenfrei. 

Montag, 19.10.26

18:00

Rathaussaal Roßwein
Markt 4 04741 Roßwein